UWG unterstützt Markus Tempelmann

Gemeinsam mit der CDU Halver, der FDP Halver und den Halveraner Grünen unterstützt die UWG Halver den Kämmerer der Stadt Halver, Markus Tempelmann, bei seiner Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Halver.


Warum unterstützt die UWG Markus Tempelmann?

Markus Tempelmann hat in den vergangenen 12 Jahren für Halver eine überragende Arbeit geleistet. Nun werden aufgrund der Corona-Virus-Pandemie aber auch auf Halver immense finanzielle und wirtschaftliche Herausforderungen zukommen. Diese werden wir nur mit ihm als Bürgermeister, mit seiner wirtschaftlichen Fachkompetenz und seiner strategischen Führungsfähigkeit meistern können. Wir sind davon überzeugt, dass er die vielen kreativen Ideen für die Zukunft unserer Stadt aufnehmen, transparent bewerten und im Detail professionell und erfolgreich umsetzen wird.

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Bürgermeisterwahl: Markus Tempelmann tritt an

Halver – Vier Fraktionen gehen mit einem gemeinsamen Kandidaten in die Bürgermeisterwahl. Kämmerer und Beigeordneter Markus Tempelmann soll am 13. September den amtierenden Bürgermeister Michael Brosch aus dem Amt drängen.

Am Donnerstagnachmittag gab Tempelmann gemeinsam mit den Fraktionsspitzen von CDU, UWG, Grünen und FDP seine Entscheidung für die Kandidatur bei den anstehenden Kommunalwahlen bekannt.

Mit diesem Sachstand ist klar, dass es in Halver für diesen Wahlgang auch kaum eine Stichwahl geben wird. Weitere Bürgermeisterkandidaten sind nicht bekannt. Tempelmann bringt politische Erfahrung als Kreistagsabgeordneter im Ennepe-Ruhrkreis mit. Er ist Mitglied der CDU, tritt aber ausdrücklich für die vier genannten Fraktionen an.

Für Brosch bleibt SPD „Hausmacht“

Noch kürzlich hatte die CDU die Nominierung ihres Kandidaten für Ende April terminiert. Bürgermeister Michael Brosch bleibt nach dieser Konstellation allein die SPD Halver als seine „Hausmacht“. Die UWG, drittstärkste Fraktion im Halveraner Rat, hatte sich bei der letzten Wahl im Jahr 2015 überraschend für Brosch starkgemacht und möglicherweise damit die Entscheidung herbeigeführt. Der damalige Amtsinhaber Bernd Eicker hatte danach seinen Posten räumen müssen. Nun rückt die UWG von ihrer früheren Unterstützung Broschs ab und favorisiert nun Tempelmann.

In der laufenden Legislaturperiode war es zwischen den höchstrangigen Vertretern der Halveraner Stadtverwaltung zu unterschiedlichen Auffassungen gekommen, die sie auch öffentlich vertreten hatten. Dabei ging es um Fragen wie die Flächenausweisung für sozialen Wohnungsbau oder zuletzt um die Frage nach dem Umgang mit der Windkraft.

„Die Halveraner sollen wissen, was sie mit mir bekommen“

„Die Halveraner sollen wissen, was sie mit mir bekommen und wofür ich inhaltlich konkret stehe“, sagt Markus Tempelmann. Als Beispiel für so eine Konkretisierung nennt er eben diese Ausweisung von Vorrangflächen für Windräder. Dadurch habe die Stadt die Planungen in der Hand. Dies sei die einzige Möglichkeit, Bürger vor Ort zu beteiligen. Die Wertschöpfung solle möglichst vor Ort bleiben. Brosch hingegen favorisiert nach eigenen Angaben eher eine Privilegierung derartiger Anlagen auf dem Stadtgebiet.

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